Dienstag, 13. September 2016

Wir sind alle Eishockeyfans...

Um uns auf dem Niveau der Inntal Crew einzupendeln, nicht nur ein scheiß Spruch, sondern auch ein scheiß Foto! See you on Friday, Babies ;)

Dienstag, 6. September 2016

Ultra - auch für die ganz, ganz Dummen

Vorbereitung 2016 Bruneck/Bozen


Nachdem das Spiel Bruneck nur von einzelnen Personen unserer Bewegung besucht wurde, möchten wir dieses nur kurz abhandeln: 7:2-Sieg gegen die Bergbauernfreunde von Rosenheim unter den Augen von etwa 50 Garmischern.

Zum wichtigeren Teil des Wochenendes:
Ein erfreulicher Haufen von 17 Mann und einer Stute nahm an unserem Teambuildingwochenende in Norditalien teil. Belästigt von Staus und Touris quälte sich die Kolonne bereits am Samstag Vormittag in Richtung Süden, wo man sich in der Bar des Vertrauens sammelte und sich die Cerveza's GRANDE (natürlich herrschte rege Begeisterung aufgrund unseres perfekten Italienischs) bestellte. Bis zum Eintreffen der letzten Ragazzi's (eine Autobesatzung musste leider aufgrund eines „Grand Turismo 24-Stunden-Rennens“ verzögert abfahren) wurde auch noch das obligatorische Sightseeing betrieben. 


Um Führerscheinverluste und unnötige Wegstrecken zu vermeiden, ließen sich die „Wirtsleute“ bereits im Vorfeld darauf ein, dass wir als Gruppe in der Wahllokalität auch nächtigen dürfen. Ein fettes "mille grazie" an der Stelle nochmal und zwar nicht nur für die italienische Hausmannskost und die Getränke, sondern auch für die magischen Momente und eure „europäische Willkommenskultur“. Da können wir Deutsche echt noch was lernen…
Getrunken wurde, bis die Biervorräte endgültig aufgebraucht waren und sich so auch der letzte auf seinem Feldbett zum Schnarchen einfinden konnte. Besonders ereignisreich wurde die Nacht für eines unserer treusten Mitglieder, dem nach langer harter Arbeit endlich sein geliebtes Pokemon „Urinia“ zugelaufen ist! An dieser Stelle noch mal Glückwunsch! 😉
Nicht einkalkuliert in unserer sonst so genialen Planung war leider, dass Bars meist über keine Duschen verfügen. Das war also auch bei der unsrigen der Fall. Gott sei Dank befand sich die gute alte Etsch in unmittelbarer Nähe, sodass manche Sauberkeitsfetischisten auch zu ihrem täglichen Badewasser kamen. Am Fluss angekommen stellte sich jedoch Planungsfehler Nr. 2 heraus. Weder Badehosen noch Handtücher befanden sich im Reisegepäck. Zum Glück hatte der selbsternannte Krisenmanager der Reisegruppe die perfekte Lösung parat: Plantschen, so wie Gott uns schuf (untrainiert, verkatert und verschwitzt). Dass es Sonntag und der Touristenandrang auf der angrenzenden Brücke erschreckend hoch war, wurde als unvermeidbare Nebenerscheinung und nicht der Rede wert abgestempelt. 

Nach dem Frühstück und der Körperpflege stieg man auf Wein um (Bier war immer noch aus) und fand sich zeitnah am Stadion ein. Leider waren drei Kameraden der Realität nicht mehr gewachsen und konnten die Autos bei der Abfahrt nicht mehr erkennen, obwohl die Nummernschilder, die Insassen und auch deren Kleidung seit dem Vortag unverändert geblieben sind. Verluste gibt`s halt überall… Ultra eben auch für die ganz, ganz Dummen!
Nette Gespräche mit dem hiesigen Fanlager (endlich wieder Bier) und Fastfood lockerte die Stimmung und man war gewappnet für die 60 Minuten Eissport.
Ein Auto mit Nachzüglern bestätigte uns schließlich das, was uns die Blicke der anderen Stadionbesucher bereits erahnen ließen: Die Morgenwäsche hätte man sich sparen können… oder vielleicht hätte es auch eine Türkendusche getan, denn ein Ergebnis war ohnehin nicht sichtbar!
Zurück zum Spielgeschehen: Die Mannschaft konnte sich in unseren Augen wie zuletzt wieder etwas steigern und das Spiel war durchaus ansehnlich. Endstand war dennoch 4:3 für die Füchse aus Bozen.

Ein Wort zur Kurve „Nene Michi“:
Auch neben dem Eis konnte Bozen mit einigen Aktionen begeistern. Zwar war die Kurve bis zum Anpfiff quasi leer, das sollte sich in den ersten Spielminuten aber schnell ändern! Einige Fangesänge wurden richtig laut und auch die Fangruppen hinter dem Tor kann man absolut als „stabil“ bezeichnen. Trotz des „hohen“ Alters vieler Ultras (geschätzt 40-50 Jahre), ist nach wie vor die Liebe und der Enthusiasmus wahrlich zu spüren. Wenn man hier zu Lande mit Mitte 30 eher als altes Eisen abgestempelt wird, müsste man sich dort wahrscheinlich noch den Ruf eines „Prospects“ erarbeiten. Hier lässt sich eine Botschaft entnehmen: Ultra ist keine Jugenderscheinung. Ultra ist ein Lebensgefühl und ein Begriff der ewigen, bedingungslosen Liebe. Es gibt kein Alt oder Jung, sondern nur die Gemeinschaft und den Drang, immer weiter zu machen.


Abschließend ist nur zu sagen, dass ein abwechslungsreiches Vorbereitungsprogramm ein wahrer Genuss ist und unsere Truppe sich auf den Beginn der Hauptrunde am 16.09. beim Sportbund freut! #WirsindallesEishockeyfans #EsmussnedimmeraRauschseimankannamit15BieranSpaßham

Bussi und Sport Frei - Eure BSG