Samstag, 23. September 2017

Galerie

Bilder vom Heimspiel gegen Tölz am 22.9:







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Fotos vom Heimspiel gegen Ravensburg am 15.9:

 (Keine unerlaubte Weitergabe! Keine unerlaubte Veröffentlichung in Print- oder elektronischen Medien!) 
 

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Samstag, 16. September 2017

Saisonstart gegen Ravensburg

Endlich wieder Eishockey! Die elendige Sommerpause hat ein Ende und wir durften unsere Weiß-Blauen wieder im OEZ um Punkte spielen sehen. Zu Gast war das Team aus Ravensburg, ein hoch gehandelter Mitfavorit für die vorderen Plätze.
Jedoch zeigte der SCR von Anfang an, dass die Punkte heute im Werdenfelser Land bleiben werden. Einem bärenstarken ersten Drittel ließen unsere Jungs zwei solide, verwaltende Drittel folgen. Richtig gefährlich wurde Ravensburg nur in den letzten Minuten, als sie zum ersten und einzigen Mal ihr Können aufblitzen ließen und zeigten, dass sie gekommen waren, um etwas Zählbares mit nach Oberschwaben zu bringen. Im Tor stand überraschenderweise Kevin Reich, der seine Aufstellung jedoch mit einer klasse Leistung vollkommen rechtfertigte. Alles in allem muss man von einem hochverdienten ersten Heimsieg der Saison sprechen, mit dem man absolut zufrieden sein kann. Ein SCR mit einem fitten Kader muss sich in dieser Liga eben auch vor Topfavoriten keineswegs verstecken.

Im Vorfeld der Partie wurde die Meistermannschaft von 1981 auf dem Eis gefeiert und es fand die Ehrung der Legenden Franz Reindl und Ignaz Berndaner statt inklusive dem Hochziehen ihrer Trikots unter das Hallendach. Eine rundum gelungene Sache bis auf den kleinen Kritikpunkt, dass sich die unzähligen Laudatoren selbst gerne reden hörten. Passend dazu präsentierten wir eine "Be part of the legend"-Choreo. Leider gab es bei der Choreo ein paar optische Probleme, die uns das nächste mal nicht mehr passieren werden. Aber leider läuft bei neu ausprobierten Dingen eben nicht immer alles glatt.
Die Stimmung in der Ostkurve war gut, hat jedoch Potenzial nach oben.  Durch die "Ravensburger" Gästefans war man jedoch nie wirklich in Bedrängnis, um richtig Vollgas zu geben. Das wird sich jedoch nächsten Freitag beim lange ersehnten Heimderby gegen die Miezis aus Tölz ändern. Ein Dank geht hiermit nach Kaufbeuren, die uns aufgrund ihres verschobenen Heimspiels mit ca. 10 Mann lautstark unterstützt haben.

Und nun noch zu der ligaweit geschätzten Ultraszene aus Ravensburg. Es war -natürlich- wieder die alte Leier, dass sie sich bei Spielen mit Gefahrpotenzial nicht alleine auf den Weg machten, sondern sich Unterstützung bei diversen anderen Gruppierungen holten, unter anderem auch bei Fußballszenen. Bei eben diesen scheint der Dresscode Mundschutz und Waffe ausgegeben worden zu sein. Deswegen wurden unsere Steuergelder für die während des Spiels zusätzlich noch angeforderte Bereitschaftspolizei Schwaben verpulvert. Man munkelt, dass bei dem ca. 50 Mann starken Mob nur knapp 20 Leute der Ravensburger Fanszene zugeordnet werden konnten (Insider und so).
Liebe B1-Crew, wenn ihr nicht die Eier habt, alleine auswärts zu fahren, dann bleibt doch bitte zuhause und rasiert weiterhin eurer Mutter den Arsch. Danke!
Die einzig spannende Frage bei der Ravensburger Fanszene bleibt, bei Gruppierungen welcher Sportart sie demnächst um Hilfe betteln. Wir freuen uns schon darauf, wenn der allseits respektierte und beliebte Enzo seinen überdimensionalen Ranzen für Basketball-Hools aus Griechenland in die Horizontale richtet.

Fotos folgen in den nächsten Tagen.

Eure geliebte BSG

Mittwoch, 9. August 2017

Saisonvorbereitung

Um künftig mehr Spenden für den Nachwuchs des Sportclubs zu sammeln, organisierte der Verein acht Mülltonnen. Diese stehen in Zukunft bei den Heimspielen der ersten Mannschaft im OEZ aus und dienen dazu, dass Fans anstatt einer Geldspende hier ihre Becher einwerfen können. Der Pfanderlös daraus geht zu einhundert Prozent an die Nachwuchsabteilung des SCR e.V.'s und soll somit dazu beitragen, das deutsche Eishockey nachhaltig zu fördern.
Pünktlich zu Saisonbeginn konnten wir die Tonnen heute zurück an den Verein übergeben, nachdem wir ihnen in den letzten Tagen ein neues, in unseren Augen durchaus würdiges Aussehen verliehen haben!

Sport frei, gemeinsam in die neue Saison!
Blue Supporters Garmisch - Szene Gap


Mittwoch, 14. Juni 2017

Aktuelles

Vor einigen Tagen veröffentlichte der SCR folgenden Text auf seiner Homepage:



"Der SC Riessersee bekommt Unterstützung - ehemalige Meisterspieler wollen mit ihrem Wissen dem Verein helfen  


Eine Idee haben einige ehemalige Spieler aus den Meisterschaftszeiten des SC Riessersee. „Es geht darum, dass der SCR in Garmisch-Partenkirchen und der Region wieder mehr positive Aufmerksamkeit bekommt. Dafür wollen wir den Verein unterstützen", sagt Ignaz Berndaner. Unter anderem waren Peter Gailer, Peter Wasl, Ferdinand Strodl und Max Fink an einer neuen Stammtischrunde mit dabei. "Es war nun ein erstes Treffen, wir erhoffen uns, dass in Zukunft weitere ehemalige Spieler hinzukommen. Wir wollen den SC Riessersee wieder zu einer großen Eishockeyfamilie machen, wo alle an einem Strang ziehen. Der Verein hat in den Eishockeykreisen nach wie vor einen guten Namen, wir wollen wieder für positive Atmosphäre sorgen."

In Zukunft sind regelmäßige Treffen angedacht. Das Ziel ist unter anderem, dass sich Ex-Spieler in Zukunft öfters wieder im Stadion treffen, um Spiele des SC Riessersee anzuschauen. "Eine Idee wäre es, dass ein Stammtisch der sich vor und nach dem Spiel trifft, gegründet werden könnte", schlägt Berndaner vor. Endlich würde dann wieder die eine oder andere alte Geschichte erzählt werden. Vorgeschlagen wurde auch ein „Ältestenrat“, der die derzeit aktiven Amtsinhaber mit seinen vielschichtigen Erfahrungen aus der aktiven Zeit beraten könnte. Vor allem die Jugendarbeit, welche der Nährboden eines solchen Sportclubs ist, könnte aktiv unterstützt werden."

 
In unseren Augen handelt es sich hierbei um eine absolut unterstützenswerte Idee, ehemalige verdiente Spieler wieder näher an e.V. und GmbH zu binden und ihnen Mitspracherechte einzuräumen. 
Gerade in der aktuellen, zugegebenermaßen nach Außen etwas heikel erscheinenden Situation sollte dieser Schritt dazu beitragen, das Vertrauen der Fans in die neue Führungsriege unseres Sportclubs zu stärken.
Alle jene oben genannte Spieler sind selbst "gebrannte Kinder", sie haben die Pleiten unter Kress, Nominikat und Co. miterlebt und werden mit Sicherheit ihren Beitrag leisten, um eine derartige Katastrophe in Zukunft um jeden Preis zu verhindern!



Donnerstag, 20. April 2017

Pre-Playoffs gegen Bayreuth

Nachdem am letzten Spieltag mit einem Sieg in Crimmitschau der bittere Gang in die Playdowns abgewendet werden konnte wartete in der dritten Pre-Playoff-Runde in drei Jahren diesmal der starke Überraschungs-Aufsteiger aus Bayreuth. Nach dem starken Schlussspurt in der Punkterunde ging man doch einigermaßen optimistisch in die Spiele gegen die Mainfranken.

Spiel 1:

Zum ersten dienstäglichen Stelldichein mit den Tigers reisten wir mit mehreren Autobesatzungen an den roten Main. Insgesamt fanden sich rund 60 Weiß-Blaue Anhänger im dortigen Gästesektor ein. Nach gutem Beginn unserer Mannschaft wurde unser anfänglicher Optimismus allerdings schnell pulverisiert. Playoff-Hockey über 60 Minuten zeigten lediglich die Hausherren, als logische Konsequenz stand am Ende eine ernüchternde 1:5-Pleite aus unserer Sicht auf der Anzeigetafel. Weiterer großer Wermutstropfen: mit Mattias Beck zog sich erneut ein Eckpfeiler des Teams durch Bayreuther Fremdeinwirkung bereits beim ersten Wechsel eine schwerwiegende Verletzung zu. Das Foul blieb genauso wie der überflüssige, nicht weniger fatale Check von Christopher Kasten gegen Jared Gomes im Januar ungesühnt. Ein weiterer, schwer zu verkraftender Nackenschlag für unsere sowieso schon ziemlich dezimierte Truppe.

Spiel 2:

Die Stimmung vor dem Rückspiel in Garmisch hätte im Fanlager des Sportclubs wohl kaum schlechter sein können. Schwacher Auftritt in Bayreuth, Mattias Beck unwiederbringlich im Krankenstand: für nicht wenige SCR-Sympathisanten war die Sommerpause für den späten Freitagabend bereits gebucht. Die einzigen die sich dieser resignierenden bis larmoyanten Gefühlslage nicht anschließen wollten waren wohl unsere Akteure auf dem Eis. Plötzlich zeigten die Jungs von Tim Regan von der ersten Minute an konsequentes Körperspiel, steckten ihr Revier deutlich ab und zeigten den Tigers dass man sich keineswegs bereits geschlagen gegeben hat. Zu Buche stand ein 3:1-Erfolg nach einem höchst unterhaltsamen Spiel. Neben den vielen positiven Emotionen stand vor allem die Frage im Raum warum man nicht schon früher angefangen hat auf Männer-Eishockey zu setzen. Wie dem auch sei, die Ostkurve honorierte es, zeigte einen ihrer besten Auftritte der abgelaufenen Saison und hielt der ebenfalls guten Performance der knapp 200 Bayreuther mit Bravour stand.

Spiel 3:

Seit jeher sind emotionale Grautöne innerhalb der weiß-blauen Fangemeinde rar gesät. War man im Vorfeld des zweiten Spiels quasi schon ausgeschieden, regierte plötzlich fast schon überschwänglicher Optimismus hinsichtlich des Showdowns in Bayreuth. Irgendwie musste der Bock jetzt doch schließlich umgestoßen und der ersehnte Einzug ins Viertelfinale realisiert werden. Dementsprechend setzte sich ein für Garmischer Verhältnisse quantitativ sehr stabiler Haufen, zusammengesetzt aus Bus- und Privatfahrern, in Bewegung um unseren Blauen in diesem alles entscheidenden dritten Spiel lautstark zur Seite zu stehen. An die 180 dürften es immerhin gewesen sein. Wir ließen uns nicht lumpen, reaktivierten unsere blauen Schwenker aus der Frankfurt-Choreo und präsentierten garniert mit dem Sportclub-Banner ein nettes kleines Intro.



Sportlich bot sich (gottseidank) ein anderes Bild als am Dienstag. Erstmals in Bayreuth gelang es unseren Jungs in Führung zu gehen. Zwar glückte den Tigers noch im ersten Drittel der Ausgleich, in der Folge entwickelte sich jedoch ein ziemlich ausgeglichener Abnutzungskampf ohne wirklich große Chancen auf beiden Seiten. Kräftemäßig stießen die Weiß-Blauen aufgrund des Mini-Kaders gegen Spielende zwar an ihre Grenzen, dennoch schien die Verlängerung greifbar. Dort würde ja bekanntlich vielleicht schon ein lichter Moment unsererseits, ein Fehler des Gegners reichen...
Zu dieser finalen Zuspitzung kam es an diesem Abend allerdings nicht mehr. 8 Sekunden vor der Schlusssirene durfte der Bayreuther David Kuchejda, der zuvor ziemlich unbehelligt mit der Scheibe am Schläger in unser Verteidigungsdrittel spazieren konnte, unbedrängt abschließen. Der schmerzhafte Stich ins weiß-blaue Herz. Während auf Bayreuther Seite die Freude keine Grenzen kannte standen unsere Jungs konsterniert und mit Tränen in den Augen geschlossen vor der Gästekurve und konnten genauso wie wir das tragische Ende dieser komplizierten Saison kaum fassen. Wieder das Aus in den Pre-Playoffs, diesmal deutlich knapper als in den vorangegangenen beiden Spielzeiten.
Nichtsdestotrotz überwog am Ende das Gefühl, erhobenen Hauptes aus der Saison zu scheiden. Sowohl beim Heimspiel als auch beim letzten Spiel in Oberfranken ging ein bemerkenswerter Ruck durch Fans und Mannschaft. Mit dieser Dynamik im Rücken, ganz gelöst vom sportlichen Druck, noch ein Viertelfinale zu bestreiten wäre mehr als reizvoll gewesen. Aber es sollte einfach einmal mehr nicht sein.

Auf ein neues im September!

Eure BSG

Nachtrag vom 5.2.: Bietigheim away